30. Juni 2011
Ein Haus zu bauen erfordert eine Menge Geld. Da die meisten Häuslebauer nicht über die gesamte Finanzierungssumme für ein Hausbau oder -kauf verfügen, müssen sie sich das benötigte Kapital über Dritte beschaffen.
Kreditinstitute vergeben verschiedene Arten von Baukrediten. Dabei ist das wohl am häufigsten genutzte Darlehen – das Annuitätendarlehen. Hier zahlt der Kreditnehmer über die Länge der Laufzeit den Kredit über eine monatliche Rate nach und nach ab. Diese Rate setzt sich aus der Tilgung und den Bauzinsen des Immobilienkredites zusammen. Das Verhältnis von Bauzinsen und Tilgungsanteil sollte sich nach der Höhe des derzeitigen Zinssatzes bestimmen. Dabei gilt: Je höher die Bauzinsen, desto niedriger der Tilgungsanteil. Man ist zwar schneller wieder schuldenfrei, umso höher man den Tilgungsanteil setzt, jedoch ist die monatliche Belastung dann auch enorm. Kommen andere finanzielle Dinge dazu, kann man schnell in einen Strudel von Schulden geraten, der in einem finanziellen Fiasko endet.
Neben den Immobiliendarlehen, kann der künftige Hausbesitzer aber auch über ein Bausparvertrag seinen Traum finanzieren. Hier wird erst über eine geraume Zeit eine gewisse Bausparsumme angespart. Ist diese erreicht, ist meist auch der Bausparvertrag zuteilungsreif. Dann erhält der Bausparer sein angespartes Kapital und die Möglichkeit ein günstiges Bauspardarlehen bei der Bausparkasse zu erhalten.
Tipps zur Immobilienfinanzierung:
KfW-Förderbank
Verbraucherschutz für Bauherren
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30. Juni 2011
Eine Geldanlage hat den Sinn, durch die Investition am Kapitalmarkt einen Ertrag zu erwirtschaften und so seinen Finanzen aufbessern. Der Vorteil gegenüber dem einfachen Sparen von Geld ist der, dass die Rendite oft einen enormen Wertzuwachs bedeutet.
Eine Kapitalanlage kann durch die direkte Beteiligung an einem Unternehmen, durch den Erwerb von Sparprodukten einer Bank oder durch den Kauf von Aktien oder Anleihen erfolgen.
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29. Januar 2009
Währungen bezeichnen das gesetzliche Zahlungsmittel, in Form von Münzen und Noten der verschiedenen Staaten. In den modernen Staaten sind die Zentralbanken die Herausgeber und Hersteller von Geld. Der Euro und der Dollar gelten als die internationalen Leitwährungen, da sie am stabilsten und weit verbreitetsten sind. Währungen werden an den Devisenmärkten gehandelt. Dort ensteht der jeweilige Wechselkurs, zu dem sie gehandelt werden. Im neuen Jahrtausend hat der internationale Handel mit Devisen stark zugenommen und wird inzwischen auch für spekulative Zwecke missbraucht.
Währungsreform: grundlegende Neuordnung des Geldwesens, wenn die Funktionen des Geldes nicht mehr erfüllt werden; zum Beipiel aufgrund von Inflation
Währungsreserven:sind die von der Zentralbank verwalteten Mittel eines Staates in Gold, Devisen und anderen Guthaben
Währungspolitik: sind alle politischen Maßnahmen, insbesondere der der Zentralbank um für eine ausreichenende volkswirtschaftliche Versorgung mit Geldmittel zu sorgen, daneben soll die Zentralbank für Preis- und Wechselkursstabilität sorgen
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29. Januar 2009
Finanzmärkte sind spezielle Märkte auf denen Kapitel in Form von Geld, Wertpapieren und anderen Finanzkontakten gehandelt werden. Dabei findet der Handel entweder auf realen Märkten direkt oder auf virtuellen Märkten indirekt statt. Der Finanzmarkt bringt also Kapitalgeber, die Zahlunsgmittelüberschüsse bereit stellen und Kapitalnehmer, die diese nachfragen zusammen. Dabei gliedert sich der Finanzmarkt je nach gehandelten Kapital in Geldmarkt, Kapitalmarkt und Devisenmarkt.
Geldmarkt:
- alle kurz- und mittelfristigen Kredite und Anlagen
- Markt für Zentralbank-Geld und Geldmarktpapieren
Kapitalmarkt:
- alle langfristigen Anlagen bzw. Geldaufnahmen, in Form von Krediten und Finanzderivaten
Devisenmarkt:
- Handel mit ausländischen Währungen
Die Presie bilden sich auch hier nach Angebot und Nachfrage, dass sind dann die Marktzinsen.
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28. Januar 2009
Die Banken sind keine neumoderne Erfindung unserer Zeit. Schon die Babyloner im 7. Jh. v. Chr. verfügten über ein cleveres System der Geschäftsfinanzierung. Das Haus Egibi und Söhne bot schon damals über 120 Jahre lang Darlehen zur Finanzierung von Geschäften an. Allerdings verlangten sie bei besonders risikoreichen Karawanen-Unternehmungen einen Zinssatz von bis zu 20 Prozent. Auch zu Lebzeiten Jesus Christus hat es anscheinend schon ein florierendes Bankwesen gegeben, so wird im Evangelium des Lukas zitiert: “Warum hast du mein Geld nicht auf eine Bank gegeben, dann hätte ich es nach meiner Rückkehr mit Zinsen abgehoben.”
In Ägypten und Palästina gab es neben den Staatsbanken auch schon Privatbanken, die mit der Besetzung des Landes durch die Römer einen weiteren Aufschwung erhielten. Die Hauptaufgabe der Banken war der bargeldlose Giroverkehr, der mit Hilfe von Schecks und Chips erfolgte. Das hieß, wer einen größeren Besitz hatte und ordentlich mit Geld ausgestattet war, besaß bereits im Jahr 50 v. Chr. ein Bankkonto. Ein Problem war das Zinsverbot, dass man mit diversen Tricks, wie variablen Preisen für handelbare Produkte, versuchte zu umgehen.
Im Mittelalter begannen italienischen Kaufleute, aufgrund ihrer Kapitalkraft, zunehmend Geld an französische und englische Feudalherren sowie Königen zu verleihen.
Im 13. Jh. kamen neue Formen des Geldverkehrs auf, wie der Wechselbrief, der Kreditgewährung mit Geldwechselaktionen verband und damit risikovolle Geldtransporte überflüssig machte. Im 14. und 15. Jh. wurde das Bankwesen, dadurch das der Adel vermehrt die Bankgeschäfte beanspruchte, weiter ausgebaut. Die erste Bank wurde dann 1407 in Genua gegründet - die Banca di San Giorgio. Italienische Banken fingen an Schuldbriefe und Anleihen auszugeben und darin Zinsen zu verbriefen. Der Banknote gelang dann Anfang des 19. Jh. der Durchbruch in England. Während der napoleonischen Kriege hatte sich der Notenumlauf stark ausgeweitet, was 1816/17 zum Ruin vieler privater Notenbanken führte. Die Bank of England erfüllte dann erstmals 1825/26 die Rolle einer Zentralbank, indem sie unter großen Verlusten ihre Goldreserven gegen ihre Noten und insolventen privaten Notenbanken eintauschte. Dadurch wurde das Mistrauen den Banken gegenüber erheblich reduziert. In Deutschland wurde die erste Reichsnotenbank 1910 gegründet und die Banknoten als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. 1922 wurde die Reichsbank autark vom Staat und durch ein unabhängiges Direktorium geführt. Zur NS Zeit verlor sie ihre Unabhängigkeit wieder und nach Ende des 2. Weltkrieges stellte sie ihre Tätigkeit gar ganz ein. Ab 1949 gründet sich die Deutsche Nationalbank und ab 1957 existierte die Deutsche Bundesbank. Im Laufe des 20. Jh. entstanden viele Privatbanken, die Darlehen an Privatpersonen ausgaben und sowie als Vermögensverwalter und Anlageberater von Industriellen fungierten. Diese privaten Bankhäuser wurden dann durch Groß- und Aktienhäuser ersetzt, die man im neuen Jahrtausend auch als Global Player bezeichnet.
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21. Januar 2009
Das beinhaltet zwei Aspekte. Zum Einen Sparen an den richtigen Ecken und zum Anderen geben Sie nur soviel aus, wie Sie auch wirklich zur Verfügung haben.
Sparen:
- Schalten Sie Geräte, die Sie gerade nicht nutzen, nicht nur auf Stand-by, sondern ziehen Sie den Stecker raus
- Beim Lüften machen Sie das Fenster ganz auf und drehen Sie die Heizung ab. Wenn Sie das Fenster nur ankippen und dabei die Heizung anlssen, kann zuviel Energie entweichen und das Raumklima hat sich trotzdem nicht wirklich verbessert
- Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen.
- Wenn Sie viel telefonieren, stellen Sie Ihren Telefontarif auf eine Flatrate um.
- Wenn Sie einen Kredit aufnehmen, vergleichen Sie die Konditionen der verschiedenen Kreditinstitute sorgfälltig
- Genauso vergleichen Sie beim täglichen Einkauf die Preise, es gibt oft günstigere No-Name Produkte, die oft mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser in Geschmack und Qualität sind.
Wirtschaften:
Führen Sie ein Haushaltsbuch mit Ihren Einnahmen und Ausgaben. Stellen Sie diese tabellarisch gegenüber, so bekommen Sie wieder einen Überblick, wofür Sie Ihr Geld ausgeben und ob diese Ausgaben wirklich notwendig sind. Außerdem merken Sie so, welche Monate besonders kostenintensiv sind, zum Beispiel durch Abbuchung von fälligen Versicherungsraten. So können Sie diese Ausgaben besser koordinieren, indem Sie in finanziell weniger aufwendigen Monaten das nötige Geld schon einmal zur Seite packen. Oder, wenn dies möglich ist, die Abbuchung einfach monatlich zu vereinbaren anstatt vierteljährlich. Lassen Sie regelmäßige Zahlungen von Ihren Konto abbuchen, so können Sie diese nicht vergessen und sparen Überweisungsgebühren und eventuelle Mahngebühren.
Aber sparen Sie nicht an Qualität, denn das kann am Ende teurer werden, als wenn man gleich ein hochwertiges Produkt kauft.
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19. Januar 2009
Geld ist ein allgemeines, meist staatlich anerkanntes oder eingeführtes Mittel des Zahlungsverkehrs. Es gibt zwei Arten von Geld:
- Giralgeld, welches durch die Einzahlung von Bargeld auf ein Girokonto einer Geschäftsbank, in Form von Sichtguthaben, entsteht .
- Bargeld, welches durch die Zentralbank eines Landes, in Form von Münzen und Banknoten, entsteht
Der Gegenwartswert von Geld war früher Gold und heute steht er im Zusammenhang mit der Menge der zur Verfügung stehenden Güter einer Volkswirtschaft (nominaler Wert - Nennwert auf der Münze/Banknote; Realwert - Binnenwert/Außenwert)
Die Funktionen des Geldes erstrecken sich vom Tauschmittel, als Recheneinheit, als Wertaufbewahrungs- bzw. Wertübertragungsmittel bis hin zum eigentlichen Zahlungsmittel.
Gezahlt werden kann in bar, das heißt der Zahler gibt Bargeld aus und der Empfänger bekommt Bargeld. Es kann aber auch halbbar gezahlt werden, in Form einer Zahlungsanweisung. Hier wird vom Zahler in bar gezahlt und der Empfänger erhält sein Geld als Sichteinlage auf seinem Konto. Oder es wird komplett unbar, durch zum Beispiel einer Überweisung gezahlt. Wobei beide, Zahler und Empfänger ein Konto zur Zahlung benutzen.
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19. Januar 2009
Geld wurde als direktes Tauschmittel eingeführt, um die aufkommende Komplexität des Warenhandels zu vereinfachen. Ein Beispiel für den direkten Handel: Person A besitzt ein Pferd und möchte dieses gegen 10 Sack Kartoffeln eintauschen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass A gerade die Person ausfindig macht, die ein Pferd braucht und bereit ist dafür 10 Sack Kartoffeln herzugeben. Aber da direkte Deckung des Bedarfs das Bestreben aller Individuen ist und sie danach auch bei ihren Tauschgeschäften handeln, werden sie, wenn sie ihre Güter nicht gegen die gewünschten Güter eintauschen können, diese gegen besonders absatzfähige Güter eintauschen. Damit erhöhen sie ihre Chance, doch noch an die gewünschten Güter zu gelangen. Das ist dann der indirekte Warenhandel und auch der Vorläufer vom heutigen Bargeld.
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19. Januar 2009
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